Kreditumschuldung
Die Kreditumschuldung spart bares Geld
Teure Altkredite ablösen und von günstigeren Zinsen profitieren
Die Kreditzinsniveau orientiert sich an der aktuellen Wirtschaftslage und ist permanenten Schwankungen unterworfen. Ratenkredite werden häufig mit Laufzeiten von mehreren Jahren abgeschlossen. Unter Umständen ist das Zinsniveau zwischenzeitlich so stark gefallen, dass eine Umschuldung sinnvoll erscheint. Bei einer Kreditumschuldung werden teure Altkredite durch einen neuen Kredit mit günstigeren Konditionen abgelöst. Für den Kreditnehmer bietet die Kreditablösung nur Vorteile: Er kann aus einem teuren Altvertrag aussteigen, Tilgung und Laufzeit neu bestimmen und durch die niedrigere Zinslast bares Geld einsparen. Zinsgünstige Online-Kredite sind für die Umschuldung die erste Wahl. Sie werden von Direktbanken angeboten, welche lediglich über eine Internetpräsenz verfügen und auf teure Filialen mit entsprechendem Personal verzichten.
Was ist bei einer Umschuldung zu beachten?
Eine erfolgreiche Kreditumschuldung erfordert einen sorgfältigen Vergleich der Angebote. Ein schneller Abgleich der Effektivzinssätze ist aufgrund der kredittypischen Nebenkosten zu kurz gegriffen. Sämtliche Kosten die im Zusammenhang mit einem Darlehen entstehen können, hierzu zählen beispielsweise Bearbeitungs-, Kontoführungs, – und Vermittlungsgebühren, müssen bei der Kalkulation berücksichtigt werden. Je nach Bonität wird im Einzelfall der Abschluss einer Restkreditversicherung verlangt. Sie übernimmt die Tilgung, falls der Kreditnehmer diese aufgrund von Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder Tod, nicht mehr leisten kann. Die hohen Versicherungsbeiträge können einer sinnvollen Umschuldung entgegenstehen.
Kündigung von Altkrediten
Altkredite können gemäß des gesetzlichen Kündigungsrechts frühestens nach drei Monaten gekündigt werden. Nach Ablauf einer dreimonatigen Kündigungsfrist ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich, sofern im Kreditvertrag keine abweichenden Regelungen vereinbart wurden.

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